Mai 26, 2015 Comments (0) Urlaubstipps & Tricks

Tipps gegen Sonnenbrand für unbeschwertes Sonnenbaden

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Ein Sonnenbrand zeigt sich durch eine Hautrötung. Auch wenn alle wissen wie dieses Leiden entsteht und wie man sich dagegen schützen kann, passiert es doch alle Jahre wieder. Die Sonnenmilch war ausgegangen oder es wurde vergessen eine bestimmte Stelle einzuschmieren. Schon das Einschlafen auf der Couch oder das Schwimmen im Wasser kann bei ausreichender Sonnenbestrahlung für einen Sonnenbrand ausreichen. Nachfolgend haben wir zehn Tipps zusammengestellt, wie die Schmerzen bei einem Sonnenbrand gelindert werden können.

1. Joghurt lindert die Schmerzen

Das Einreiben der betroffenen Stellen mit Joghurt entspannt die Haut und nimmt ein wenig die Schmerzen. Alternativ kann auch Saure Sahne (kalt) oder Speisequark verwendet werden. Alle Varianten sollten 45 Minuten einwirken und schließlich mit lauwarmem Wasser sorgfältig und vorsichtig abgewaschen werden.

2. Gurkenkühlung

Wie schon beim Joghurt ist die Kühlung der Haut das Ziel. Das Auflegen von Gurkenscheiben hat einen sehr schnellen Effekt. Es muss nichts eingerieben werden und kann in fast jedem Kühlschrank gefunden werden. Als Alternative können auch Kartoffelscheiben oder Tomatenscheiben verwendet werden.

3. Abtupfen mit Buttermilch

Auch hier ist die Kühlung das Ziel. Weiterhin wurde eine Flüssigkeit gewählt, die über keine schädlichen Keime verfügt. Normale Milch ist ebenfalls zweckdienlich. Die verbrannten Stellen sollten abgetupft oder sanft abgewischt werden. Als Alternative ist auch die Verwendung einer isotonischen Kochsalzlösung denkbar.

4. Gerbstoffe auffrischen

Die Haut wurde durch die Einstrahlung der Sonne geschädigt. Nun gilt es ihre gewöhnliche Beschaffenheit wieder herzustellen. Dabei sind Gerbstoffe sehr hilfreich. Sie helfen der Haut sich selber zu generieren. In Eichenrinde sind reichhaltig Gerbstoffe vorhanden.

5. Auch von innen kühlen

Bislang wurden die Wirkstoffe von außen aufgetragen. Aber auch eine Kühlung von innen kann Linderung bringen. Daher sollte ausreichend Flüssigkeit aufgenommen werden. Gut gekühltes Mineralwasser oder eine Mischung aus Apfelsaft und Mineralwasser sorgt gleichzeitig für wichtige Mineralien im Körper. Gerade Kinder vergessen oftmals eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Diese ist auch wichtig, ohne dass ein Sonnenbrand vorhanden ist. Der Schutz des Nachwuchses ist Pflicht der Eltern.

6. Badelotion

In der Badewanne kann die Heilung ebenfalls betrieben werden. Zum Badewasser sind ca. sieben Esslöffel Molkepulver zuzufügen. Nach dem entspannenden Bad sollte auf das Abtrocknen verzichtet werden. Der Betroffene sollte sich in ein Handtuch oder in den Bademantel wickeln und die Molkelösung eintrocknen lassen. Anschließend sollte eine knappe halbe Stunde Ruhe gehalten werden.

7. Zitronensaft entspannt die Haut

Der Saft der Zitrone oder auch der Limette sorgt für ein entspanntes Gefühl auf der Haut. Zum besseren Einreiben kann der Saft mit ein wenig Olivenöl vermischt werden. Anschließend wird die Mischung auf angenehme Weise vorsichtig an der betroffenen Stelle einmassiert. Dies sorgt für eine schnellere Regenerierung der Haut.

8. Sanddornöl aus der Apotheke

Eine weitere Lösung, welche in der Apotheke ohne Arztbesuch erhältlich ist, stellt das Sanddornöl da. Das Mittel sollte auf ein feines Tuch aufgetragen werden. Damit werden die entsprechenden Hautpartien schließlich ein wenig eingerieben. Wichtiger ist jedoch das Tuch eine Weile, ca. 40 Minuten, auf der verbrannten Stelle aufzulegen. Dies dient der schnelleren Regeneration der beanspruchten Haut.

9. Aloe Vera lindert den Schmerz

Die Pflanze Aloe Vera ist für ihre fantastische Wirkung bekannt. Immer mehr Produkte werden aus ihr hergestellt. Auch die verbrannten Stellen der Haut können mit ein wenig Aloe Vera Saft bestrichen werden. Ein entsprechendes Gel erzielt dieselbe Wirkung. Duftstoffe sollten jedoch nicht enthalten sein. Noch wirksamer ist das Auflegen eines Blattes der Aloe Vera Pflanze. Diese kann durch Zerreisen einen Saft absondern, mit dem die Haut eingerieben werden sollte.

10. Arztbesuch

Das allerletzte Mittel gegen einen Sonnenbrand ist der Arztbesuch. Allerdings ist dies nicht der Notnagel. Vielmehr gibt es Anzeichen, wann der Doktor aufgesucht werden sollte. Wenn der Sonnenbrand Blasen wirft oder eine Sonnenallergie besteht, ist die Behandlung durch einen kompetenten Mediziner den Hausmitteln vorzuziehen. Ein starker Sonnenbrand kann auch zu einer Steifheit des Nackens führen. Kopfschmerzen sind wahrscheinlich. Falls Blasen vorhanden sind, sollten diese auf keinem Fall selbstständig geöffnet werden. Ein sehr dunkles Rot an den betreffenden Stellen ist ebenfalls ein Grund für den Arztbesuch. Gleiches gilt für Schmerzen, die ohne Tabletten nicht zu ertragen sind.

Tipps gegen Sonnenbrand bei Kindern

Insbesondere bei Babys und Kindern kann der Sonnenbrand sehr unangenehm und auch gefährlich werden. Die Eltern haben dafür zu sorgen, dass der Nachwuchs ausreichend geschützt ist. Dabei gelten die gleichen Vorsichtsmaßnahmen wie bei Erwachsenen. Diese sind bei Kindern jedoch doppelt wichtig, da diese noch empfindlicher sind. Für Jugendliche gilt dies ebenfalls. Das Portal tausendkind.de verdeutlicht, worauf es ankommt.
Durch die Kleidung, eine Schutzlotion, eine Sonnenbrille und weitere Maßnahmen kann der Nachwuchs geschützt werden. Kinder sind jedoch unbedacht und machen sich auf dem Weg zum Spielen keine Gedanken über Vorsichtsmaßnahmen. Eltern müssen sich auch in diesem Fall, um das Wohl ihrer Kinder kümmern. Bei sehr starker Sonneneinstrahlung empfiehlt es sich, den Nachwuchs nur an schattigen Orten und Plätzen spielen zu lassen.

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